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Psilocybin-Retreats: 17 ehrliche Antworten zu Ängsten, Ablauf & Wirkung
Intro
Wer über sein erstes Psilocybin-Retreat nachdenkt, hat meist mehr Fragen als Mut. In diesem Interview beantwortet SET & SETTING-Mitgründer Jascha 17 ungeschönte Fragen zu typischen Ängsten, Sicherheitsvorkehrungen und der langfristigen Wirkung psychedelischer Erfahrungen. Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen.
Inhalt
Was wirklich passiert, wovor Menschen Angst haben und warum es sich trotzdem lohnen kann
Wer über sein erstes Psilocybin-Retreat nachdenkt, hat meistens mehr Fragen als Mut, sie laut auszusprechen. In diesem Interview haben wir Jascha – Mitgründer von SET & SETTING – genau diese Fragen gestellt. Ehrlich, ohne Marketing-Sprech und ohne Schöngedanken. Herausgekommen ist ein Gespräch darüber, warum Menschen sich überhaupt auf so eine Erfahrung einlassen, was sie am meisten überrascht und was am Ende wirklich zählt.
Die Motivation
1. Warum kommen Menschen überhaupt zu einem psychedelischen Retreat?
Das hängt natürlich auch vom jeweiligen Retreat ab. Bei uns richtet sich das Angebot in der Regel an Menschen, die aktuell keine diagnostizierte, destabilisierende psychische Erkrankung haben. Das ist uns wichtig, denn wir bieten keine therapeutischen oder medizinischen Behandlungen an. Damit unterscheiden wir uns auch nicht von den meisten anderen seriösen Anbietern.
Warum Menschen dann kommen, ist eigentlich ziemlich einfach: Entweder gibt es ein Thema, das schon lange da ist, oder die Neugier ist groß. Meist ist es eine Mischung aus beidem. Jeder Mensch trägt Muster mit sich herum – in Beziehungen, im Umgang mit anderen, oft auch im Berufsleben und bei der Frage nach der eigenen Berufung. Genau das ist mit Abstand das häufigste Thema, mit dem Menschen zu uns kommen.
Dazu kommt oft ein leises Leiden: das Gefühl, zu viel Angst zu haben, oder Vorstufen von dem, was man vielleicht als Angststörung oder Depression bezeichnen würde. In abgeschwächter Form kennen wir das wahrscheinlich alle. Genauso oft kommen Menschen aber einfach aus Neugier. Sie stellen sich Fragen wie: Wie geht es weiter? Will ich das überhaupt noch? Was kommt als Nächstes? Und genau bei solchen Fragen, über die man schon sehr lange nachgedacht hat, ohne wirklich weiterzukommen, können Psychedelika – vor allem in einem professionellen Retreat-Rahmen – extrem wirkungsvoll sein.
Wenn ständiges Grübeln nichts löst, ist das oft genau der Moment, in dem Menschen zu uns kommen.
2. Wer sitzt eigentlich im Retreat? Wie sieht der typische Teilnehmer aus?
Das habe ich schon in der ersten Antwort angedeutet. Unser Altersdurchschnitt liegt inzwischen bei 41 Jahren. Es sind Menschen, die im Leben schon eine gewisse Stabilität aufgebaut haben. Also keine Anfang-Zwanzigjährigen, die noch gar nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen.
Viele haben beruflich schon einiges erreicht, manche haben eine Familie gegründet. Sie sind auf ihrem Weg – und eigentlich auch okay damit. Trotzdem bleibt da das Gefühl: Das war noch nicht alles. Da kommt noch etwas.
3. Was überrascht die meisten Retreat-Teilnehmer am meisten?
Meistens überrascht der Umgang miteinander – zwischen uns Facilitators und den Teilnehmenden. Wir machen das seit vielen Jahren und sind einfach sehr locker miteinander, auch mit Menschen, die neu dazukommen. Gerade in einer Gesellschaft, in der man fremden Menschen in Gruppensettings oft nur im Arbeitskontext begegnet, ist es ungewohnt, dass man sich direkt duzt, sich zur Begrüßung umarmt und schnell über sehr tiefe Themen spricht. Viele sind überrascht, wie schnell und leicht diese Offenheit entsteht und wie einfach es dadurch wird, dem eigenen Thema wirklich näherzukommen.
Was viele außerdem überrascht: Wir verzichten während der gesamten drei bis vier Tage komplett auf Handys. Erst im Nachhinein merken viele, wie wohltuend es war, wirklich abzuschalten. Und natürlich überrascht auch die psychedelische Erfahrung selbst – sie ist praktisch immer überraschend. Das muss sie auch sein, damit etwas Neues auftauchen kann, an das die Teilnehmenden vorher nicht gedacht haben. Viele kommen ja gerade deshalb, weil sie bei bestimmten Themen nicht weiterkommen. Und fast immer gibt es auf unseren Retreats ein überraschendes Ergebnis, das ihnen wirklich weiterhilft.
Ängste & Sicherheit
4. Wovor haben Menschen vor ihrer ersten psychedelischen Erfahrung am häufigsten Angst?
Vor einem Bad Trip – oder, ehrlicher gesagt, vor der Angst selbst. Viele Menschen haben schlicht Angst davor, sehr viel Angst zu bekommen. Dazu kommt oft die Sorge, hängen zu bleiben, und die Angst vor Kontrollverlust. Ich glaube, das hängt alles zusammen. Bei Kontrollverlust denken viele, sie könnten nicht mehr steuern, was sie tun. Eigentlich steckt dahinter aber etwas anderes: die Angst, dass das, was dann passiert, schlecht ist – dass man sich von einer Seite zeigt, die niemand sehen soll.
Wir können nach inzwischen knapp 800 begleiteten Teilnehmenden sagen: Es gab bisher keinen einzigen Fall, in dem etwas nachhaltig schiefgegangen ist. Wir haben jede Situation halten können, weil unser gesamter Retreat-Rahmen genau darauf ausgelegt ist, dass Menschen so sicher wie möglich die Kontrolle abgeben können. Das ist im Kern der Grund, warum Menschen überhaupt zu uns kommen – und warum professionelle, erfahrene Begleitung so wirksam ist. Kontrolle abzugeben ist oft genau das, was Menschen brauchen. Denn ständiges Nachdenken löst das eigentliche Problem nicht. Darunter liegen immer noch Gefühle, die gefühlt werden wollen.
Genau da setzt die Arbeit mit Psychedelika an: bei einer emotionalen Vervollständigung.
Wovor Menschen sich also eigentlich fürchten, ist der Moment, in dem der eigene Geist – das eigene Ego – die gewohnte Kontrolle loslassen soll. Im Gewohnten fühlt man sich sicher.
Du möchtest noch genauer wissen, wie wir mit schwierigen Momenten umgehen? In diesem kurzen Q&A-Video erklären wir, warum wir den Begriff „Bad Trip“ anders betrachten:
5. Was passiert, wenn jemand während der Erfahrung Angst bekommt oder eine schwierige Phase erlebt?
Dann sind wir da. Die Teilnehmenden sind zu keinem Zeitpunkt allein – niemand wird übersehen, niemand geht unter, weil wir nicht aufpassen. Der einzige Job unserer Facilitators ist es, für die Teilnehmenden da zu sein, und das nehmen wir sehr ernst.
Wenn jemand Angst bekommt, begleiten wir diese Person. Aber wichtig ist: Eine Angst löst man nicht, indem man fragt: „Wovor hast du denn Angst?“ Eine Angst will gefühlt werden. Deshalb begleiten wir Menschen dabei, durch diese Angst hindurchzugehen – und am Ende wieder herauszukommen.
Angst ist nicht dafür da, zu bleiben. Sie soll wahrgenommen, durchlebt und dahinter betrachtet werden. Genau dabei sind wir an der Seite der Teilnehmenden, durch jeden Zustand hindurch.
6. Gab es schon Menschen, denen du beziehungsweise das Team von einem Retreat abgeraten habt?
Ja, auf jeden Fall – und zwar sehr vielen. Etwa 20 Prozent der Anfragen lehnen wir schon im ersten Gespräch direkt ab, weil es einfach nicht passt. Von den Menschen, die sich dann anmelden, kommen noch einmal rund 10 Prozent nicht durch unser psychologisches Screening. Wir nehmen das extrem ernst. Ich würde sogar sagen, dass wir das im deutschsprachigen Raum ernster nehmen als die meisten anderen psychedelischen Anbieter.
Wir winken niemanden durch, nur weil es sich finanziell lohnen würde oder weil man hofft, dass schon nichts passiert. Dieses Risiko gehen wir bewusst nicht ein.
Genau deshalb sind wir überzeugt, eines der sichersten Retreat-Angebote überhaupt anzubieten.
Die Gründe für eine Absage sind meist emotionale oder psychische Instabilität – etwa eine aktuell wirksame, diagnostizierte psychische Erkrankung oder auch ein zu junges Alter, bei dem uns die nötige Stabilität fehlt. Auch relevante Vorerkrankungen zählen dazu, ebenso psychische Erkrankungen in der nahen Familie, etwa Psychosen oder Schizophrenie bei Verwandten ersten Grades. Dazu kommt oft der zwischenmenschliche Eindruck aus dem Vorgespräch: Wenn wir merken, dass jemand die Erfahrung als letzte Rettung sieht – nach dem Motto „Das muss jetzt einfach klappen“ –, steckt darin oft zu viel Verzweiflung. Und das ist ein klares Zeichen für zu wenig Stabilität.
Wie genau unser Screening-Prozess abläuft und auf welche Faktoren wir achten, erfährst du hier:
7. Für wen ist ein psychedelisches Retreat keine gute Idee?
Für Menschen, die sich noch kaum mit ihren Emotionen, ihrer Kindheit und ihren eigenen Mustern auseinandergesetzt haben. Es reicht nicht, zu sagen: „Ich habe manchmal Probleme damit.“ Entscheidend ist, ob man schon einmal genauer hingeschaut hat. Zum Beispiel: „Ich reagiere manchmal wütend, wenn meine Partnerin mich kritisiert.“ Dann sollte man sich schon gefragt haben: Warum reagiere ich so stark? Das ist ja nicht normal. Vielleicht wurde ich als Kind viel kritisiert, vielleicht erinnere ich mich an eine konkrete Situation mit meiner Mutter. Diese Art von Bewusstheit gegenüber der eigenen Biografie und den eigenen Gefühlen sollte schon vorhanden sein.
Es gibt Menschen, die sich seit Jahren oder Jahrzehnten mit Psychedelika beschäftigen, aber innerlich blockiert sind und sich mit ihren eigenen Emotionen nie wirklich auseinandergesetzt haben. Nicht jeder ist für diese tiefere Innenschau bereit. Am besten geeignet sind Menschen, die bereits eine Therapie gemacht haben oder mit therapeutischen beziehungsweise Coaching-Methoden gearbeitet haben. Für alle, die gerade erst am Anfang ihrer inneren Reise stehen, sind Psychedelika eher der nächste Schritt – nicht der erste.
Ergebnisse & Integration
8. Was verändert sich bei den meisten Teilnehmern – auch Monate später?
Der direkte Effekt ist fast immer sehr stark: In den Wochen danach sind Menschen meist besser gelaunt, weniger gestresst und spürbar klarer. Häufig entsteht daraus die Motivation, Dinge anzugehen, die schon lange anstanden. Das ist kein Versprechen, das immer aufgeht, aber wir sehen es sehr häufig.
Was sich wirklich verändert, sind meist Lebensentscheidungen.
Man kann nicht erwarten, dass sich etwas verändert, wenn man selbst nichts verändert. Also verändern Menschen, wie sie handeln, leben und reagieren. Gleichzeitig treffen sie neue Entscheidungen und werden generell gelassener gegenüber allem, was im Leben passiert.
Für viele zählt auch Jahre später die erste tiefgehende, hochdosierte psychedelische Erfahrung zu den wichtigsten Ereignissen ihres Lebens. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Meine erste starke psychedelische Erfahrung gehört für mich zu den drei bedeutsamsten Ereignissen meines Lebens. So geht es sehr vielen Menschen – fast schon regelmäßig.
9. Was sagst du Menschen, die Angst haben, gar nichts Bedeutsames zu erleben?
In gewisser Weise ist es manchmal gar nicht gut, sich zu lange und zu intensiv mit Psychedelika zu beschäftigen, ohne den Schritt zu gehen – weil dadurch die Erwartungshaltung nur wächst. Wer sich jahrelang mit dem Thema beschäftigt, ohne etwas zu tun, für den wird es meiner Meinung nach eher schwieriger als leichter. Irgendwann muss man sich einfach entscheiden, sonst wird die innere Erwartung immer größer.
Wenn du Angst hast, nichts Bedeutsames zu erleben, bleibt dir am Ende nur, es auszuprobieren. Und ja: Es kann tatsächlich sein, dass nichts Bedeutsames passiert. Das ist eine reale Möglichkeit. Aber diese Angst lässt sich nicht vorher auflösen, sondern nur durch die Erfahrung selbst.
10. Gab es eine Begegnung oder Geschichte eines Teilnehmers, die dich bis heute berührt?
Sehr viele Geschichten haben mich berührt, und dabei geht es gar nicht immer um Geschichten, die ich aus meinem eigenen Leben kenne. Es sind oft die Reaktionen am Tag danach, wenn Teilnehmende von ihrer Reise erzählen. Viele wirken vor dem Retreat noch ganz normal, vielleicht etwas ängstlich oder verschlossen – und danach spüre ich, wie gelöst sie sind und wie bedeutend das war, was sie erlebt haben.
Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Teilnehmer, der über seinen Bruder gesprochen hat, mit dem er seit Jahren im Konflikt war. Während des Retreats konnte er diesen Konflikt in sich auflösen. Er erzählte, wie wichtig ihm die Verbindung zu seinem Bruder eigentlich war und dass er sie wieder aufnehmen und alles gerade rücken wollte. Solche Geschichten – zerbrochene oder zerstrittene Beziehungen, die Menschen plötzlich wieder als das erkennen, was sie ihnen bedeuten – berühren mich am meisten.
Ehrlicherweise waren genau solche Beziehungsreparaturen auch für mich selbst die größten Veränderungen durch Psychedelika. Fast jeder trägt kaputte Beziehungen zu nahestehenden Menschen mit sich herum. Wenn wir dazu beitragen können, diese ein Stück weit zu heilen, ist unglaublich viel gewonnen.
Die tiefsten Veränderungen lassen sich oft schwer in Worte fassen. Hier teilt eine unserer Teilnehmerinnen ihre persönliche Erfahrung und erzählt, warum sie trotz großer Ängste den Schritt gewagt hat:
11. Was haben fast alle der bisher fast 800 begleiteten Teilnehmenden gemeinsam?
Sie erleben, dass innerlich etwas Großes in Bewegung kommt. Das ist tatsächlich das, was Psychedelika fast immer auslösen: Es passiert etwas Bedeutsames. Bei anderen Therapieformen, Coachings oder Erfahrungsräumen passiert auch oft etwas – aber eben nicht immer, und wenn doch, dann dauert es manchmal deutlich länger. Bei psychedelischer Arbeit ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas wirklich Großes geschieht, außergewöhnlich hoch. Das haben fast alle unsere Teilnehmenden gemeinsam.
12. Glaubst du, dass gerade jetzt ein guter Zeitpunkt für viele Menschen ist, sich auf so eine Erfahrung einzulassen?
Auf jeden Fall – gerade weil aktuell viel Unsicherheit da ist. Und Unsicherheit beginnt immer in einem selbst. Wer glaubt, die Welt sei gerade unsicher, kann sich diesem Gefühl kaum entziehen: der eigene Beruf, die Familie, die Frage, wie es weitergeht – all das sind Reaktionen auf äußere Umstände. Man sieht ja auch, dass es viele Menschen gibt, die das, was draußen in der Welt passiert, kaum berührt. Ich schließe mich da ehrlich gesagt mit ein: Ich fühle mich nicht grundsätzlich anders, egal was draußen passiert. Natürlich beeinflusst einen das alles, und dann wird das Leben auch schwieriger. Aber bei allem, was passiert – selbst wenn man den Job verliert oder Ähnliches erlebt – gibt es immer eine eigene Reaktion darauf. Genau das lernt man mit Psychedelika: sich selbst besser abzugrenzen und den eigenen Anteil an allem klarer zu erkennen. Gerade deshalb halte ich es für wichtig, dass Menschen das gerade jetzt lernen.
13. Was würdest du jemandem sagen, der seit Monaten über ein Retreat nachdenkt, sich aber einfach nicht traut?
Die meisten würden das gar nicht so sagen – „ich traue mich nicht“. Viel häufiger heißt es: „Passt gerade nicht, auf der Arbeit ist viel los, ich habe gerade etwas anderes vor, ich gehe erst mal in den Urlaub, ich muss mir das noch überlegen, vielleicht probiere ich erst Microdosing.“ Die meisten haben im Kopf, dass sie vorher noch etwas anderes machen wollen oder müssen.
Ich würde diesen Menschen sagen: Schau genau hin, ob die Gründe, warum du gerade noch nicht zum Retreat gehen kannst, vielleicht eigentlich Gründe dafür sind, warum du generell nicht auf ein psychedelisches Retreat gehen willst. Geh da einmal tiefer rein. Und was das „Sich nicht trauen“ angeht: Das würden die wenigsten so offen zugeben, weil viele Menschen es generell schwer haben, sich Ängste überhaupt einzugestehen.
14. Was wünschst du dir, dass jeder Mensch vor seiner ersten psychedelischen Erfahrung versteht?
Ehrlich gesagt nicht viel. Vor meiner eigenen ersten Erfahrung gab es auch nichts, was ich unbedingt vorher hätte verstehen müssen. Erst danach habe ich sehr viel neu verstanden. Wenn überhaupt etwas wichtig ist, dann dieser Gedanke:
Psychedelika geben dir nicht das, was du möchtest, sondern das, was du brauchst. Wer diesen Satz schon vorher verinnerlichen kann, dem hilft das sehr.
15. Wenn du heute selbst zum ersten Mal über ein Retreat nachdenken würdest – wovor hättest du wahrscheinlich Angst?
Ich glaube, ich hätte Angst davor, ob es überhaupt etwas bringt – ob das Thema, an dem ich arbeite, danach wirklich gelöst ist. Und ich hätte Angst davor, ob die Menschen, die mich begleiten, professionell genug sind, um mit mir umzugehen. Viele Menschen haben ja das Gefühl, ihre eigenen Themen seien besonders intensiv, besonders krass – und die Hoffnung, dass die Begleitung sie dann trotzdem halten kann. Das wären wahrscheinlich meine größten Sorgen.
16. Was glaubst du, hält die meisten Menschen wirklich davon ab, ein Retreat zu buchen?
Angst. Angst vor Kontrollverlust, vor Veränderung, vor Freiheit, vor Liebe, vor dem eigenen Eingeständnis. Am Ende ist es vor allem eines: Angst vor der Angst selbst.
17. Wenn du jedem Leser nur einen einzigen Gedanken mit auf den Weg geben dürftest, welcher wäre das?
Alles wird gut. Am Ende wird immer alles gut. Vertraut darauf, dass alles gut wird – denn es wird alles gut.
Du spielst mit dem Gedanken, an einem Retreat teilzunehmen, hast aber noch offene Fragen? In diesem Q&A klären wir alles zu Ablauf, Legalität und Preisen:
Rechtlicher und Medizinischer Hinweis:
Dieser Artikel dient ausschließlich der Aufklärung und Informationsweitergabe. Wir rufen nicht zum Konsum illegaler Substanzen auf. Psilocybin fällt in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter das Betäubungsmittelgesetz und ist illegal. Unsere SET & SETTING Retreats finden ausschließlich in Ländern statt, in denen der Konsum und Besitz von Psilocybin-Trüffeln legal ist (z. B. in den Niederlanden). Zudem ersetzen psychedelische Erfahrungen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Personen mit diagnostizierten psychischen Erkrankungen sind von unseren Retreats ausgeschlossen.


